2. FACHFORUM: GESCHLECHT GEWALT DEPRESSION – RISIKEN RESSOURCEN RESILIENZ

Das Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW veranstaltete am 25.11.2015, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, ein landesweites Fachforum zum Thema
GESCHLECHT – GEWALT – DEPRESSION.

Das 2. Fachforum des Kompetenzzentrums Frauen und Gesundheit NRW fand im Jahrhunderthaus in Bochum statt. Es war mit 160 Teilnehmer/-innen sehr gut besucht und wurde von Ministerin Barbara Steffens eröffnet. Grußworte sprachen Prof. Dr. Susanne Schwalen für die Ärztekammer Nordrhein und Dr. Michael Schwarzenau für die Ärztekammer Westfalen-Lippe.

Das Fachforum stellte in seiner gelungenen Verbindung zwischen Theorie und Praxis, als auch in seiner übergreifenden Schnittstellenthematik (Gewalt, reproduktive und psychische Gesundheit) einen Höhepunkt in der bisherigen Arbeit des Kompetenzzentrums Frauen und Gesundheit NRW dar.

Da das Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW sich für das Jahr 2015 das Thema Depression als Schwerpunkt mit übergreifenden Fokus gesetzt hatte, wurde das für Herbst 2015 geplante 2. Fachforum entsprechend thematisch ausgerichtet. Mit dem Titel „GESCHLECHT GEWALT DEPRESSION“ und dem Untertitel „RISIKEN RESSOURCEN RESILIENZ“ wurde der beabsichtigte Spannungsbogen zwischen der multiperspektivischen Analyse depressiver Erkrankungen einerseits und praxisorientierten Hinweisen sowie positiven Ausblicken und Handlungsmöglichkeiten andererseits benannt.

In Fachvorträgen wurde zunächst aktuelles Wissen aus Forschung und Praxis präsentiert.

Der zweite Veranstaltungsteil diente dazu, die Handlungskompetenz der Teilnehmenden in Bezug auf den Umgang mit depressiv Erkrankten bzw. mit Krisensituationen in Beratung und Therapie zu stärken. In verschiedenen Workshops konnte entsprechendes „Handwerkszeug“ anhand praktischer Übungen erlernt und ausprobiert werden. Präsentiert wurden vier verschiedene ressourcenorientierte Ansätze zum hilfreichen Umgang mit dem „grauen Schleier über der Seele“ – (Energetische Psychologie, Zapchen Somatics, Body2Brain und ein Stressbewältigungstraining). Neben der unmittelbaren Anwendungserfahrung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu allen Methoden (und Vorträgen) Handouts zum Nachlesen und zur weitergehenden Information. Zum Schluss boten die Veranstalterinnen einen mit viel Begeisterung angenommenen positiven Schlusspunkt. Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmenden aus unterschiedlichsten Berufsfeldern durchweg als rundum gelungen und inspirierend gelobt.

Programmflyer zur Tagung