Männer

Gewalt. Gesundheit. Männlichkeiten.

Anforderungen an die medizinische und psychosoziale Versorgung Gewalterfahrungen von Frauen, deren gesundheitliche Folgen und daraus resultierende Bedarfe in der gesundheitlichen Versorgung sind mittlerweile sowohl in der Forschung wie in der Praxis ein häufig benanntes, wenn auch noch nicht hinreichend bearbeitetes Thema. Für Männer sind diese Zusammenhänge bisher ein quasi unbestelltes Feld, in dem sich viele Fragen stellen:

  • Inwieweit ist das Thema Gewalt relevant für die Gesundheit von Männern?
  • Haben gewaltbetroffene Männer gesundheitsfördernde Ressourcen, die in zielorientierte und salutogenetisch orientierte Versorgungsstrategien eingebundenwerden können?
  • Wie kann es gelingen, Männer da abzuholen, wo sie stehen, ohne damit Männlichkeitsbilder zu reproduzieren, die entweder als gewaltfördernd oder als Gesundheitsrisiko erkannt wurden?