Gesundheitliche Entwicklung von Heranwachsenden

Im Jahr 2016 hat das Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW Heranwachsende als neue Zielgruppe in das Tätigkeitspektrum aufgenommen.
Im Vordergrund stehen hierbei die Sichtung und Zusammenstellung des aktuellen Forschungsstandes zur Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Entwicklung von Heranwachsenden in NRW. Ein weiteres Ziel ist die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus dem gesundheitlichen und sozialen Bereich zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderungen.

Aktuelle Fragen in dem Zusammenhang sind:

  • Wie gesund, wie krank sind Heranwachsende in Deutschland? Sind Mädchen anders gesund oder krank als Jungen?
  • Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zeigen sich beim Körper- und Gesundheitsbewusstsein?
  • Vor welchen gesundheitlichen Herausforderungen stehen Mädchen und Jungen mit Behinderung?
  • Welchen Einfluss haben Kultur, Herkunft, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Gewalterfahrung und die Mediennutzung auf die Gesundheit?
  • Wie lässt sich die Gesundheit von Mädchen und Jungen in angemessener Weise fördern?

Informationen

Fachgespräch Jungengesundheit am 13.09.2017: Lebe ich „gesunde“ Beziehungen. Zum Zusammenhang von Gewalterleben und Gesundheit in den sozialen Beziehungen männlicher Jugendlicher

Am 13.09.2017 lädt das Kompetenzzentrum Frauen & Gesundheit NRW relevante Akteure, Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche in NRW zu einem Fachgespräch ein. Gemeinsam wird diskutiert, wie die gesunde Entwicklung männlicher Heranwachsender in NRW unterstützt werden kann. Die Einladung finden Sie hier.
 

10. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalen

Der 10. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalens zeigt, dass innerhalb der Jahre 2010 bis 2016 viel zu Gunsten verbesserter Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen bewegt worden ist.

Zum 10. Kinder- und Jugendbericht NRW hier

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.mfkjks.nrw/10-kinder-und-jugendbericht-der-landesregierung-nordrhein-westfalen
 

GENDER 3/16 Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Herausgeberinnen: Anna Buschmeyer, Sabina Schutter, Beate Kortendiek

Rosa für Mädchen, blau für Jungen – was nach einem altbackenen Klischee klingt, ist auch heute eine verbreitete Einteilung in Köpfen und Kinderzimmern. Eine Essentialisierung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien wird bereits in der Kindheit durch visuelle Erkennungszeichen von Geschlecht verstärkt.

Warum ist das (immer noch) so? Wann und wie wird (Doing) Gender gelernt? Welchen Einfluss haben die sich wandelnden Geschlechterverhältnisse und die Vervielfältigungen von Geschlecht auf Kindheit und Jugendphase? Und was bedeutet es für Kinder, Jugendliche oder Eltern, wenn sie sich nicht den heteronormativen Strukturen anpassen?

Fragen wie diesen widmet sich der Schwerpunkt in einer Zusammenführung von Gender- und Kindheits- bzw. Jugendforschung.

Zum Inhaltsverzeichnis hier

Hier können Sie das aktuelle Einzelheft „Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht“ bestellen: zur Einzelheftbestellung

Weitere Informationen zur Zeitschrift GENDER finden Sie unter www.gender-zeitschrift.de
 

Gesund aufwachsen im Revier

Die Homepage www.gesund-aufwachsen.ruhr stellt Informationen rund um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet bereit.
 

Kinderschutz-Hotline für Ärztinnen und Ärzte – Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums

Hier geht es zu der Pressemitteilung.

Comments are closed.